Dagmar Becker

Biosphärenreservat Südharz: Argumente der Biosphärenreservatsgegner werden durch stetige Wiederholung nicht richtig

Allgemein

Zum heutigen Rundumschlag des Ellricher Bürgermeisters Matthias Ehrhold gegen ein Biosphärenreservat erklärt Dagmar Becker, Landtagsabgeordnete für den Landkreis Nordhausen und als solche Sprecherin für Umwelt und Naturschutz ihrer Landtagsfraktion:

„Dass Biosphärenreservate eine ordnungsgemäße Waldbewirtschaftung maßgeblich erschweren ist falsch. In Biosphärenreservaten gibt es eine Kernzone, wo tatsächlich nicht mehr gewirtschaftet wird. Diese Kernzone sichert allerdings das Land mit seinem eigenen Wald ab, d.h. also mit Staatswald. Für alle anderen Waldbesitzer gibt es dahingehend also keine Einschränkungen. Um diese Kernzone herum gibt es eine Pflegezone, dort steht eine pflegliche und besonders naturbetonte Bewirtschaftungen der Wälder und Wiesen im Mittelpunkt, d.h. also, dort wird gewirtschaftet und nicht behindert. Und in der die Pflegezone umgebenden Entwicklungszone, die den größten Teil eines Biosphärenreservats ausmacht, steht die Entwicklung der Region im Vordergrund.

Dort werden nachhaltige wirtschaftliche Entwicklungen befördert und Modellprojekte umgesetzt. D.h. touristische Einrichtungen auch außerhalb der Gemeindegrenzen, wie Campingplätze, Ausflugsgaststätten, Reiterhöfe, Schwimm- und Sportanlagen, sind dort möglich. Man sollte endlich aufhören, Biosphärenreservate mit Nutzungsverboten und Enteignungstatbeständen in Zusammenhang zu bringen. Dieser Mist wird durch ständige Wiederholung nicht richtig. Biosphärenreservate ermöglichen Entwicklungen – und zwar solche, die auch unseren Kindern und Enkelkindern eine intakte Natur und Umwelt hinterlassen. Jeder Euro, der so verdient wird, ist mir viel lieber als jeder Euro aus der Gipsindustrie.“

 

Dagmar Becker weiter: „Die Bürgermeister und Räte haben alle Instrumente in der Hand, um durch vorausschauende Planung eine zukunftsfähige Entwicklung einzuleiten. Naturgips ist endlich. Und wenn der Gips abgebaut ist, ist ein Großteil unserer unmittelbaren Natur unwiederbringlich zerstört. Dann sind also alle Wertschöpfungspotentiale der Region verloren, die Unternehmen weitergezogen. Wir müssen endlich umdenken. Der schnelle und leicht verdiente Euro gefährdet die Zukunft. Der jetzige Diskussionsprozess bietet die Chance sich zu informieren, Unwissenheit zu beseitigen und falschen Aussagen zu widerlegen. Jetzt ist die Zeit, sich einzubringen, Fragen zu stellen, Vorschläge zu unterbreiten und Entwicklungen anzustoßen, die auch künftigen Generationen ihr Ein- und Auskommen sichern.“

 
 

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